„Champagner ist eines der eleganten Extras im Leben.“ – Charles Dickens
Während es möglich ist, ätherisches Champagneröl durch Destillation des Bodensatzes von Champagnerwein (der hoch konzentrierte Rückstand, der nach der Fermentation in den Bottichen zurückbleibt) zu gewinnen, wird dieser Akkord in den meisten Düften aus anderen Materialien nachgebildet, und ist somit ein Konstrukt unserer Vorstellungskraft.
In der Parfümerie ist Champagner eine überwiegend fruchtige Note, die je nach Intention des Parfümeurs viele Facetten annehmen kann – rosa Karamell,trockenes frisches Grün, etwas Cremig-blumiges oder sogar an Hefe und Pilze erinnernd. Jeder Parfümchampagner ist anders!
Die Eigenschaft, die es unserem Gehirn erleichtert, Champagner in einer Duftkomposition zu erkennen, ist eine bestimmte in der Nase prickelnde Qualität, die die naturalistischen Champagner-Akkorde gemeinsam haben. Parfümeure können das Gefühl von prickelnden Bläschen, die im Champagnerglas aufsteigen, allein durch Aromamoleküle nachbauen!
In seinem Buch The Lover’s Dictionary aus dem Jahr 2011 schrieb David Levithan: „Die Sache mit Champagner … ist, dass er das ultimative assoziative Objekt ist. Jedes Mal, wenn du eine Flasche Champagner öffnest, ist dies eine Feier, also gibt es keinen besseren Weg, eine Feier zu beginnen, als eine Flasche Champagner zu öffnen. Jedes Mal, wenn du daran nippst, nippst du an all diesen anderen Feierlichkeiten. Die Freude summiert sich mit der Zeit.“
Das Gleiche gilt für Parfüms mit einer Champagnernote – in jedem Flakon ist Freude und Feierlaune drin. Und jedes Mal, wenn man sie aufsprüht, riecht man die Glücksmomente der Erinnerung und die Vorfreude auf die zukünftigen Partys auf einmal!
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