Zara-Parfums sind ein kontroverses Thema. Seit der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Jo Malone (der Parfümeurin, nicht der Marke) hat Zara erkannt, dass man mit erschwinglichen, gut riechenden Düften viel Geld verdienen kann.
Der spanische Fast-Fashion-Riese bringt jedes Jahr mehrere Dutzend Düfte für Damen und Herren heraus. Die meisten davon sind leicht zu tragen und genauso leicht zu vergessen. Einige gelten als Dupes für beliebte Luxus- und Nischenparfüms. Und die interessantesten tragen auf dem Etikett stolz die Namen ihrer Parfümeure.
Die Liste der Nasen, die für Zara gearbeitet haben, ist beeindruckend und wird jedes Jahr länger – Jo Malone, Alberto Morillas, Frank Voelkl, Nathalie Lorson, Fabrice Pellegrin, Jordi Fernández, Hamid Merati-Kashani, Benoist Lapouza, Carlos Benaim, Jérôme Epinette, und Sonia Constant scheuen nicht davor zurück, ihre Namen mit dem Modediscounter in Verbindung zu bringen.
Interessanterweise gehen einige von ihnen sogar so weit, Zara-Düfte zu kreieren, die den beliebten Werken ihrer Kollegen sehr ähneln (Stichwort: Kopien). Das alte römische Sprichwort „Pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht) bekommt bei Zara eine neue Bedeutung: Hier duftet Geld verführerisch gut.
So hat Zara sich den Ruf erarbeitet, eine Top-Adresse für erschwingliche Duftalternativen zu bekannten Parfüms zu sein. Dennoch gehen einige Zara-Releases ihren eigenen Weg und riechen großartig, ohne andere zu imitieren. So sehr, dass wir sie hier behandeln möchten.
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